Wie entsteht der Silberpreis?
Silber wird wie Gold weltweit gehandelt, vor allem am Londoner Markt und an Terminbörsen wie der COMEX. Einmal täglich wird in London der LBMA Silver Price als Referenzpreis festgestellt.
Der Preis ergibt sich aus Angebot und Nachfrage. Ein großer Teil des Silbers wird als Nebenprodukt beim Abbau von Blei, Zink und Kupfer gewonnen, sodass das Angebot kaum auf den Silberpreis selbst reagiert.
Was beeinflusst den Silberkurs?
Anders als Gold ist Silber zu einem großen Teil ein Industriemetall. Mehr als die Hälfte der Nachfrage stammt aus der Industrie, etwa aus Elektronik, Photovoltaik und Medizintechnik. Konjunktur und Energiewende wirken sich deshalb spürbar auf den Silberpreis aus.
Gleichzeitig ist Silber ein Anlagemetall und reagiert ähnlich wie Gold auf Zinsen, Inflation und den US-Dollar. Weil der Markt kleiner ist, schwankt der Silberkurs meist stärker als der Goldpreis.
Silberpreis in Euro und Dollar
International wird Silber in US-Dollar je Feinunze notiert. Der Silberpreis in Euro ergibt sich aus diesem Dollarkurs und dem aktuellen Wechselkurs. Für Anleger im Euroraum zählt vor allem der Euro-Preis.
Silberpreis pro Gramm, Unze und Kilogramm
Eine Feinunze entspricht 31,1035 Gramm. Weil Silber deutlich günstiger ist als Gold, wird es häufig auch in Kilogramm-Barren gehandelt. Die Tabelle oben zeigt den aktuellen Preis in allen drei Einheiten.
Silberwaren und Schmuck haben oft einen geringeren Feingehalt, etwa 925er Sterlingsilber mit 92,5 % reinem Silber oder 800er Silber bei älterem Besteck. Den Materialwert pro Gramm zeigt die Tabelle der Feinheiten.
Silber kaufen ohne Mehrwertsteuer
Beim Kauf von Silberbarren fällt in Deutschland normalerweise die volle Mehrwertsteuer an. Wird das Silber in einem Zollfreilager verwahrt, entfällt sie. Bei Spargold lagern alle Edelmetalle im Zollfreilager, deshalb kaufen Sie Silber dort ohne Mehrwertsteuer.






