Warren Buffetts blinder Fleck: Warum das Orakel bei Gold & Silber falsch liegt
Es ist eines der berühmtesten Zitate der Finanzwelt: Edelmetalle, so Warren Buffett sinngemäß, werden „aus dem Boden geholt, wir schmelzen sie ein, graben ein anderes Loch und bewachen sie. Sie haben keinen Nutzen.“ Doch während das „Orakel von Omaha“ stur bleibt, sprechen die Zahlen eine andere Sprache. Buffett übersieht nicht nur die monetäre Funktion von Gold, sondern ignoriert auch das massive Potenzial von Silber.
Das historische Argument: Produktiv vs. Unproduktiv
Buffetts These klingt logisch: Er bevorzugt produktive Assets. Ein Bauernhof produziert Nahrung, eine Fabrik stellt Waren her, Coca-Cola zahlt Dividenden. Gold und Silber hingegen liegen angeblich nur herum.
Doch hier irrt Buffett gleich doppelt:
- Gold ist kein Produktionsmittel, sondern Geld ohne Gegenparteirisiko. Es konkurriert nicht mit Aktien, sondern mit dem US-Dollar, den Buffett massenhaft hält.
- Silber zerstört sein Argument völlig: Es ist ein unverzichtbares Industriemetall. Von Solaranlagen bis zur E-Mobilität – ohne Silber steht die moderne Welt still. Es ist also sehr wohl „produktiv“ und besitzt gleichzeitig monetären Charakter.
Der Realitätscheck: Edelmetalle vs. Berkshire Hathaway (2000–Heute)
Viele Anleger glauben blind, dass Berkshire Hathaway (BRK) jede andere Anlageklasse schlägt. Doch der Zeitraum seit der Jahrtausendwende – geprägt von platzenden Tech-Blasen, Finanzkrisen und Inflation – zeigt ein differenziertes Bild.
Hier ist der Performance-Vergleich seit dem 01.01.2000:
| Asset | Performance (ca.)* | Funktion |
|---|---|---|
| Gold (USD) | +650% bis +700% | Währungsschutz, reiner Werterhalt |
| Berkshire Hathaway (BRK.B) | +600% bis +680% | Unternehmensbeteiligungen |
| Silber (USD) | +450% bis +550% | Industriemetall & Geldmetall |
| S&P 500 | +280% (exkl. Dividenden) | Aktienmarkt-Standard |
Das Fazit: Ein Korb aus Gold und Silber hat in diesem Jahrhundert mit der Performance des besten Investors aller Zeiten locker mitgehalten – und das ganz ohne Managementgebühren oder das Risiko, dass ein CEO falsche Entscheidungen trifft.
Das 300-Milliarden-Dollar-Problem: Die Cash-Falle
Das stärkste Argument gegen Buffetts Edelmetall-Kritik liefert er selbst: Seine Bilanz. Berkshire Hathaway sitzt auf einem Rekordberg an Bargeld und kurzfristigen Staatsanleihen – über 300 Milliarden US-Dollar.
Da Buffett keine Unternehmen findet, die er kaufen will, parkt er das Geld in US-Dollar. Ökonomisch betrachtet ist das riskant:
- Er hält Assets, die durch die Inflation garantiert an Kaufkraft verlieren.
- Während er Silber und Gold ignoriert, setzt er auf eine Währung, die von der Federal Reserve stetig entwertet wird.
Hätte Berkshire nur 10% dieses Cash-Bestandes in Gold und Silber diversifiziert, hätte das Unternehmen die Kaufkraft dieser Reserven nicht nur erhalten, sondern massiv gesteigert. Silber bietet hierbei durch die industrielle Verknappung sogar noch einen Hebel, den reine Währungen nicht haben.
Warum Gold und Silber ins Portfolio gehören
Buffett ist ein Genie der Aktienanalyse, aber seine Sicht auf Geld ist veraltet. Gold ist die Versicherung gegen Währungsverfall, und Silber ist das unverzichtbare Element der Zukunftstechnologien. Beides zu ignorieren, während man Milliarden in Fiat-Geld hält, ist eine Wette, die Berkshire realen Wert kostet.
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Warren Buffett kann es sich leisten, Milliarden an Kaufkraft zu verlieren – Sie vermutlich nicht. Edelmetalle sind die historisch bewährte Antwort auf Inflation und unsichere Märkte.
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Bleiben Sie weitsichtig
Ihr Nils Gregersen
