Eine Meldung erschüttert die Finanzmärkte, die in den Mainstream-Medien kaum Beachtung findet, aber bei Ökonomen für Schnappatmung sorgt. Janet Yellen, ehemalige Vorsitzende der US-Notenbank (Fed) und Ex-Finanzministerin, hat auf der Tagung der American Economic Association die ungeschminkte Wahrheit ausgesprochen.
Ihre Kernaussage lässt sich kaum beschönigen: Die Staatsfinanzen der USA befinden sich in einem schlechteren Zustand als die der meisten "Dritte-Welt-Länder".
In einer bemerkenswerten Offenheit erklärte Yellen, dass das "notwendige Gürtel-enger-Schnallen" in den USA signifikanter ausfallen müsse als in den meisten Programmen, die vom Internationalen Währungsfonds (IWF) unterstützt werden.
Um die Tragweite dieser Aussage zu verstehen, muss man wissen, wann der IWF normalerweise auf den Plan tritt. Der Währungsfonds ist die letzte Rettung für Staaten, die kurz vor dem Bankrott stehen. Wenn der IWF "hilft", ist der Preis dafür meist der Verlust der nationalen Souveränität.
Yellens Vergleich rückt die USA in eine Reihe mit historischen Krisenfällen:
Dass eine Persönlichkeit wie Janet Yellen die USA auch nur im selben Atemzug mit diesen Szenarien nennt, ist ein historisches Warnsignal.
Kritiker fragen zu Recht: Warum sind die USA noch nicht kollabiert wie Sri Lanka? Es gibt zwei entscheidende Unterschiede, die das Kartenhaus (noch) stabilisieren:
Genau das beobachten wir aktuell. Die Federal Reserve hat leise damit begonnen, wieder Staatsanleihen zu kaufen – faktisch wird Geld gedruckt, um das Defizit zu finanzieren. Doch dieses Spiel funktioniert nur so lange, wie die Welt den Dollar akzeptiert.
Das Vertrauen der globalen Gläubiger erodiert. Zentralbanken weltweit stoßen US-Staatsanleihen ab und diversifizieren aggressiv in Sachwerte. Das ist der fundamentale Grund, warum der Goldpreis im letzten Jahr um über 60 % gestiegen ist.
„Ausländische Zentralbanken warten nicht ab, wie das US-Schuldendrama endet. Sie handeln bereits und tauschen Papierversprechen gegen physisches Gold.“
Die Warnung von Janet Yellen macht deutlich: Die USA müssten eigentlich drastisch sparen. Doch im politischen Washington herrscht Stillstand. Weder der Kongress noch die Regierung scheinen fähig oder willens, unpopuläre Sparmaßnahmen durchzusetzen – wie das Beispiel des Sozialbetrugs in Minnesota zeigt, wo Reformversuche sofort von Gerichten blockiert wurden.
Wir können nicht darauf warten, dass Politiker in Washington plötzlich finanzielle Disziplin entdecken. Wenn selbst Janet Yellen zugibt, dass die notwendigen Anpassungen brutaler wären als in IWF-Krisenstaaten, dann ist die Entwertung des Dollars die politisch wahrscheinlichste "Lösung".
Für Privatanleger bedeutet dies: Raus aus dem reinen Papiergeld, rein in echte Werte. Edelmetalle sind die Versicherung gegen genau dieses Szenario. Gold und Silber kennen kein Gegenparteirisiko und können nicht beliebig vermehrt werden.
Mit der Spargold App können Sie Ihr Vermögen vor den Auswirkungen dieser historischen Schuldenkrise schützen. Kaufen Sie physisches Gold und Silber einfach und transparent per Smartphone. Tun Sie es den Zentralbanken gleich und sichern Sie sich ab, bevor das Vertrauen in den Dollar endgültig kippt.
Bleiben Sie weitsichtig
Ihr Nils Gregersen
