Silber auf Platz 3 der Welt: Apple überholt & Bitcoin abgehängt - Prognose 2026
Es ist der 27. Dezember 2025, und die Finanzwelt reibt sich verwundert die Augen. Was viele „Gold-Bugs“ und Silberrücken 🦍 (silverbacks) jahrelang prophezeit haben, ist nun Schwarz auf Weiß in den Marktdaten zu lesen: Silber ist nicht mehr nur der kleine Bruder von Gold, sondern hat sich zu einem der mächtigsten Assets der Welt aufgeschwungen.
Ein Blick auf die aktuelle Rangliste der globalen Marktkapitalisierung („Market Cap“) zeigt eine historische Verschiebung. Silber ist nun offiziell das drittwertvollste Asset der Welt – und hat damit sogar den Tech-Giganten Apple hinter sich gelassen.
Der „Flippening“-Moment: Silber zieht an Apple vorbei
Die aktuellen Daten zeichnen ein eindeutiges Bild der neuen Weltordnung an den Märkten:
- Platz 1: Gold. Unangefochten an der Spitze thront Gold mit einer gigantischen Marktkapitalisierung von 31,45 Billionen US-Dollar und einem Kurs von über 4.520 US-Dollar.
- Platz 2: NVIDIA. Der KI-Gigant hält sich wacker auf dem zweiten Platz mit rund 4,6 Billionen US-Dollar.
- Platz 3: Silber. Die Sensation des Jahres. Mit einem aktuellen Kurs von 72,38 US-Dollar hat Silber eine globale Bewertung von 4,074 Billionen US-Dollar erreicht.
- Platz 4: Apple. Der einstige unangefochtene König der Aktienmärkte fällt mit 4,041 Billionen US-Dollar knapp hinter das Edelmetall zurück.
Dass ein physischer Rohstoff einen Tech-Giganten wie Apple überholt, verdeutlicht, wie sehr sich der Fokus der Investoren verschoben hat: Weg von reinen Wachstumsversprechen, hin zu substanziellen Werten, die sowohl monetären Schutz als auch industrielle Unverzichtbarkeit bieten.
Der Realitätscheck: Silber vs. Bitcoin
Besonders schmerzhaft ist der Blick auf die Charts für Krypto-Enthusiasten. Das Jahr 2025 sollte das Jahr werden, in dem Bitcoin als „digitales Gold“ die Führung übernimmt. Doch die Realität sieht anders aus.
Während Silber mit über 4 Billionen Dollar bewertet wird, dümpelt Bitcoin zum Jahresende bei rund 87.000 US-Dollar. Das entspricht einer Marktkapitalisierung von lediglich etwa 1,7 Billionen US-Dollar.
„Der Markt spricht eine klare Sprache: Silber ist aktuell fast 2,5-mal wertvoller als der gesamte Bitcoin-Markt.“
Die Gründe für diese massive Diskrepanz sind fundamental:
- Industrielle Basis: Silber wird für die KI-Infrastruktur (Chips bei NVIDIA) und Solarenergie dringend benötigt. Bitcoin fehlt dieser industrielle Unterbau.
- Volatilität: Während Silber stetig stieg, zeigte Bitcoin 2025 Schwächephasen, die institutionelle Anleger abschreckten.
Der Silver Squeeze: Warum Shortseller jetzt „bluten“
Was wir aktuell erleben, ist ein klassischer, aber gewaltiger Short Squeeze am Futures-Markt. Jahrelang wurde der Silberpreis über den Terminmarkt (COMEX) durch „Papier-Silber“ gedrückt. Doch 2025 ist das Jahr, in dem die physische Realität das Papier-Spiel beendet hat.
Laut Marktberichten sind viele der institutionellen Shortseller, die auf fallende Preise gewettet haben, nun gezwungen, ihre Positionen zu decken, da physisches Silber extrem knapp wird. Die Lagerbestände an der LBMA und COMEX sind auf kritische Tiefststände gefallen, was zu Panikkäufen bei den Leerverkäufern führt.
Marktdaten: Die Anatomie des Squeeze
Die folgende Tabelle verdeutlicht die extreme Schieflage am Terminmarkt, die den Preis aktuell nach oben katapultiert:
| Indikator | Status Ende 2025 | Auswirkung auf den Preis |
|---|---|---|
| Physisches Defizit | ca. 100 Mio. Unzen | Extremer Aufwärtsdruck, da Nachfrage Angebot übersteigt. |
| LBMA/COMEX Lagerbestände | Kritisch niedrig (Reichweite < 12 Monate) | Börsen können Lieferverpflichtungen kaum noch erfüllen. |
| Futures Open Interest | Hoch (Eindeckungskäufe) | Shortseller müssen zu jedem Preis kaufen („Covering“), um Verluste zu begrenzen. |
Das Gold-Silber-Ratio: Warum Silber immer noch „billig“ ist
Viele Anleger schrecken zunächst zurück, wenn sie Silberkurse von über 70 Dollar sehen. Doch ein Blick auf das wichtige Gold-Silber-Ratio relativiert diesen Preis sofort und offenbart das wahre Potenzial.
Dividiert man den aktuellen Goldpreis (ca. 4.524 USD) durch den Silberpreis (72,38 USD), erhalten wir ein Ratio von ca. 62,5. Das bedeutet:
- Historischer Kontext: Geologisch kommt Silber im Boden etwa 15 bis 20 Mal häufiger vor als Gold.
- Bullenmarkt-Dynamik: In extremen Bullenmärkten der Vergangenheit (wie 1980 oder 2011) tendierte das Ratio oft in Richtung 30 oder sogar tiefer.
Ein Ratio von 62 signalisiert trotz der Rallye: Silber ist im Vergleich zu Gold immer noch historisch unterbewertet. Würde das Ratio lediglich auf den Bullenmarkt-Durchschnitt von 30 fallen (bei gleichbleibendem Goldpreis), müsste Silber rein rechnerisch auf über 150 US-Dollar steigen. Dies ist der „versteckte Turbo“ im Silberpreis, der noch gar nicht gezündet hat.
Silberpreis Prognose 2026: Der Weg zur 5-Billionen-Marke
Mit dem Überschreiten der 4-Billionen-Dollar-Grenze ist das Ende der Fahnenstange laut Analysten noch nicht erreicht. Michael DiRienzo vom Silver Institute sieht keine Anzeichen für ein Ende der Rallye. Das globale Defizit bei Silber – verschärft durch die Nachfrage aus der Chip-Industrie – könnte den Preis 2026 weiter treiben.
Sollte sich der Trend fortsetzen, könnte Silber im Jahr 2026 sogar die Lücke zu NVIDIA schließen. Analysten halten Kursziele von 100 US-Dollar pro Unze für das nächste Jahr für plausibel, was die Marktkapitalisierung auf über 5,5 Billionen Dollar hieven würde.
Fazit: Setzen Sie auf den Gewinner des Jahres
Die Rangliste der Top-Assets lügt nicht. Während Tech-Aktien (außer NVIDIA) kämpfen und Bitcoin stagniert, beweisen Edelmetalle ihre Stärke. Silber auf Platz 3 der weltweiten Assets ist ein Weckruf für jeden Anleger, der noch unterinvestiert ist. Der Squeeze ist in vollem Gange. Die Shortseller sind auf der Flucht und die Industrie kauft alles leer, was verfügbar ist.
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Bleiben Sie weitsichtig
Ihr Nils Gregersen
