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Gold & Silber 2026: Warum geopolitische Krisen, Dollar-Schwäche und Ressourcenknappheit Edelmetalle wieder in den Fokus rücken – und was Spargold damit zu tun hat

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Helge Ippensen
9. Januar 2026
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Glaubst du an den großen Nuklearkrieg? Viele nicht. Aber das Risiko „begrenzter“ Eskalationen verändert trotzdem alles.

Wenn Menschen über Krieg sprechen, landet das Thema schnell bei Worst-Case-Szenarien. Realistischer wirkt jedoch ein anderes Bild: keine globale Apokalypse, aber mehr regionale Konflikte, mehr wirtschaftlicher Druck – und ein Finanzsystem, das empfindlicher auf Schocks reagiert als viele denken.

Genau hier entsteht der rote Faden zwischen lokalen Kriegen, Ressourcen, Währungen (Dollar/Euro/RMB) und den Edelmetallen Gold und Silber.


1) Geopolitik: Warum lokale Konflikte globale Preise bewegen

Auch wenn ein Konflikt geografisch „weit weg“ ist, laufen seine Auswirkungen oft über drei Hebel:

  1. Energie & Transportwege (Öl/Gas, Tankerrouten, Versicherbarkeit von Lieferungen)

  2. Sanktions- und Gegen-Sanktionsspiralen (Technologie, Rohstoffe, Zahlungswege)

  3. Vertrauen (in Staaten, Verträge, Währungen, Eigentumsrechte)

Ein aktuelles Beispiel: Nach dem US-Angriff auf Venezuela stiegen Gold und Silber am 5. Januar 2026 deutlich – klassische „Risk-Off“-Reaktion.


2) Warum Gold 2026 weiter Rückenwind hat

Gold profitiert typischerweise, wenn mehrere Dinge gleichzeitig passieren:

  • Unsicherheit steigt (Krieg, Handelskrieg, politische Brüche)

  • Realzinsen fallen oder werden als instabil wahrgenommen

  • Währungen verlieren Vertrauen

  • Zentralbanken kaufen strukturell Gold

Für 2026 sehen Analysten weiterhin einen stabilen Boden unter dem Goldpreis – unter anderem wegen Zentralbankkäufen und Safe-Haven-Nachfrage. 

Wichtig: Das heißt nicht „Gold geht nur hoch“. Aber es erklärt, warum viele Investoren Gold wieder als strategische Versicherung betrachten – nicht als kurzfristige Spekulation.


3) Silber 2026: Mehr als „kleines Gold“

Silber ist doppelt spannend, weil es Geldmetall und Industriemetall ist. Wenn geopolitische Spannungen + Lieferketten + Technologie-Konflikte zusammenkommen, kann Silber stärker schwanken als Gold.

Aktuelle Datenpunkte zeigen, wie dynamisch Silber zuletzt war. 
Und genau diese Volatilität ist der Grund, warum viele Anleger Silber entweder lieben (Chance) oder meiden (Nerven).


4) Dollar, Euro, RMB: Vertrauen ist die eigentliche Leitwährung

In deinem Text steckt ein zentraler Gedanke: Nicht nur Preise bewegen Märkte – sondern Glaubwürdigkeit.
Wenn Staaten (oder Blöcke) signalisieren, dass Vermögenswerte politisch „antastbar“ werden, reagieren andere Akteure:

  • mehr Diversifikation

  • mehr Goldanteil

  • mehr alternative Abwicklungswege im Handel

Das ist keine moralische Bewertung – sondern eine nüchterne Beschreibung, wie Kapital typischerweise Risiken neu einpreist.


5) Was heißt das für Privatanleger? Ein pragmatischer Rahmen

Ohne Drama – aber auch ohne naiven Optimismus – hilft oft dieser einfache Rahmen:

a) Ziel klären: Absicherung oder Renditejagd?

  • Absicherung: Gold eher „Versicherung“ gegen Systemrisiken

  • Renditejagd: Silber/Minensektor deutlich spekulativer

b) Form wählen: Papier vs. physisch

Gerade in Phasen, in denen Vertrauen ein Thema ist, rücken viele wieder Richtung physisch hinterlegt / physisch verfügbar.

c) Plan statt Bauchgefühl

  • feste Quote

  • regelmäßige Käufe

  • klare Regeln für Nachkauf / Pause


6) Der Bezug zu Spargold: Edelmetalle als „ruhiger Pol“ im Lärm der Welt

Genau hier passt Spargold als Idee rein:
Nicht „hektisch traden“, sondern strukturiert Vermögenswerte aufbauen, die historisch in Krisenphasen oft als Wertspeicher genutzt wurden.

Wenn Nachrichtenlage, Währungsfragen und Rohstoffpolitik unübersichtlich werden, suchen viele nach etwas, das:

  • nachvollziehbar ist,

  • nicht von einer einzigen politischen Entscheidung abhängt,

  • und langfristig als „wertnah“ wahrgenommen wird.

Edelmetalle sind kein Allheilmittel – aber sie sind für viele ein Baustein in einer robusteren Vermögenslogik.

Bleiben Sie weitsichtig

Ihr Helge Peter Ippensen

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