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Der gescheiterte Angriff auf Gold: Wer steckte hinter dem 400-Dollar-Crash?

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Nils Gregersen
30. Januar 2026
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Die vergangene Nacht wird vielen Händlern an der COMEX noch lange in den Knochen stecken. Was als ruhiger Handelstag begann, endete in einem der schnellsten und brutalsten Abverkäufe der jüngeren Geschichte – und einer ebenso spektakulären Wiederauferstehung.

Gold, das gerade erst die Marke von 5.500 US-Dollar ins Visier genommen hatte, stürzte binnen weniger Minuten um fast 400 Dollar in die Tiefe. Doch anders als in früheren Jahren, blieb die Panik aus. Stattdessen geschah etwas, das Shortseller das Fürchten lehrte: Der Markt kaufte den Dip sofort auf.

Die Anatomie des "Flash Crashs"

Es passierte über Nacht, als die Liquidität an den US-Märkten dünn war. Innerhalb von nur 20 Minuten wurden Futures-Kontrakte im Wert von Milliarden auf den Markt geworfen. Der Preis fiel von ca. 5.200 USD auf unter 4.800 USD – ein Minus von rund 7 % in Rekordzeit.

Marktbeobachter sind sich einig: Das war kein natürliches Marktverhalten. Gregor Gregersen, Gründer von Silver Bullion, kommentierte die Lage heute Morgen im Interview mit der BBC deutlich:

"Ein solch massiver Fall in so kurzer Zeit deutet stark auf eine Absicht hin, die Preise zu drücken. Es ist ein sehr seltenes Ereignis, dass Gold in 15 bis 20 Minuten um 7 % fällt."

Wer sind die "Papiertiger"?

Hinter solchen Bewegungen vermuten Analysten oft sogenannte "Bullion Banks" oder hochfrequente Handelsalgorithmen (HFT). Das Ziel solcher Attacken im Terminmarkt (Papiergold) ist oft taktischer Natur:

  • Stop-Loss Hunting: Durch den rapiden Preisverfall werden automatische Verkaufsorders von Kleinanlegern ausgelöst, was den Preis weiter drückt und es den Initiatoren erlaubt, sich günstig einzudecken.
  • Psychologische Kriegsführung: Nach dem rasanten Anstieg von Gold im Januar (über 20 % Plus) sollte offenbar das Sentiment "abgekühlt" werden.

Warum der Angriff scheiterte

Früher hätten solche Manöver den Goldpreis für Wochen oder Monate gelähmt. Doch 2026 ist anders. Kaum hatte der Kurs die 4.800er Marke berührt, strömte massives Kaufinteresse in den Markt. Binnen Stunden waren fast alle Verluste wieder wettgemacht.

Der Grund liegt in der Struktur der Käufer. Es sind keine nervösen Zocker mehr, sondern langfristige Strategen. "Der physische Investor kauft mit einem Horizont von 10, 20 oder 30 Jahren", erklärt Gregersen. "Sie sehen dies nicht als Investment, sondern als Vermögenschutz gegen unhaltbare Schulden und geopolitische Instabilität."

Zentralbanken und "Smart Money" nutzen die Chance

Zudem stehen die Zentralbanken bereit. Nach den Rekordkäufen von fast 900 Tonnen im letzten Jahr, nutzen staatliche Akteure jeden Rücksetzer, um ihre Währungsreserven weiter zu diversifizieren. Wer versucht, Gold zu shorten, wettet heute nicht mehr gegen Kleinanleger, sondern gegen die tiefen Taschen von Staaten und Family Offices.

Fazit: Eine Warnung an Leerverkäufer

Die Lektion dieser Nacht ist eindeutig: Der Markt für physisches Gold hat sich vom Papiermarkt emanzipiert. Die industrielle Nachfrage und das Sicherheitsbedürfnis der Anleger haben einen Boden eingezogen, der selbst durch massive Manipulationen kaum noch zu durchbrechen ist.

Auch Silber und Platin zeigten sich volatil, aber widerstandsfähig. Besonders Silber, das im letzten Jahr seinen Wert fast verdreifacht hat, bleibt durch physische Engpässe gestützt.

Für Sie als Privatanleger bedeutet das: Lassen Sie sich von den Kapriolen an den Terminbörsen nicht verunsichern. Wer "Papiergold" hält, lebt gefährlich. Wer echtes Eigentum besitzt, schläft ruhig.

Mit der Spargold App umgehen Sie die Risiken des Papiermarktes. Wir bieten Ihnen direkten Zugang zu physischem Gold und Silber – sicher verwahrt und zu 100 % Ihr Eigentum. Nutzen Sie die Volatilität, um Ihre Bestände aufzustocken, solange die Preise durch solche Marktverzerrungen noch künstlich gedrückt werden.

Bleiben Sie weitsichtig,

Ihr Nils Gregersen

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