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Der Tabubruch: Powell-Ermittlung schickt Dollar auf Talfahrt und Silber durch die Decke

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Nils Gregersen
13. Januar 2026
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Die Unabhängigkeit der US-Notenbank galt jahrzehntelang als unantastbares Heiligtum der globalen Finanzarchitektur. Doch seit diesem Wochenende ist dieses Fundament brüchig geworden. Mit der Eröffnung eines strafrechtlichen Verfahrens gegen Fed-Chef Jerome Powell erleben wir einen präzedenzlosen Machtkampf zwischen dem Weißen Haus und der „Money Factory“, der die Märkte in ihren Grundfesten erschüttert.

Anstatt auf rationale Wirtschaftsdaten zu blicken, starren Investoren nun in den Abgrund einer politisierten Geldpolitik. Die Reaktion der Märkte ist brutal und eindeutig: Das Vertrauen in den US-Dollar schwindet, während Silber in einer panikartigen Kaufwelle um 5 US-Dollar nach oben schoss.

Der Vorwand: Renovierungskosten oder Zinsstreit?

Offiziell dreht sich die Untersuchung um angebliche Unregelmäßigkeiten und Kostenüberschreitungen bei der 2,5 Milliarden Dollar teuren Renovierung des Fed-Hauptquartiers in Washington. Doch an den Märkten glaubt niemand, dass es wirklich um Marmorfassaden geht.

Jerome Powell selbst wählte in einer am späten Sonntag veröffentlichten Stellungnahme ungewöhnlich scharfe Worte und ließ die diplomatische Maske fallen:

„Die Androhung einer strafrechtlichen Anklage ist die Konsequenz daraus, dass die Federal Reserve die Zinssätze auf der Grundlage unserer besten Einschätzung dessen festlegt, was der Öffentlichkeit dient – und nicht den Vorlieben des Präsidenten folgt.“

Damit ist die Katze aus dem Sack: Es ist ein offener Krieg. Das Weiße Haus fordert seit Monaten aggressive Zinssenkungen, um die Wirtschaft (und die Schuldenbedienung) anzukurbeln. Powell und die Fed hielten jedoch dagegen, um die „zweite Inflationswelle“, die uns seit Ende 2025 beschäftigt, nicht weiter zu befeuern.

Marktbeben: Ausverkauf bei Aktien, Flucht aus dem Dollar

Die Nachricht löste eine sofortige Neubewertung sämtlicher Anlageklassen aus. Risiko-Assets wurden abgestoßen, während „Sichere Häfen“ massiven Zulauf erhielten.

Aktienmärkte im freien Fall

Die Wall Street reagierte allergisch auf die politische Unsicherheit. Der S&P 500 verlor im frühen Handel über 3,5 %, während der technologielastige Nasdaq 100 sogar um fast 4,2 % einbrach. Investoren fürchten, dass ein politisch gesteuerter Zinskurs langfristig zu Hyperinflation führen könnte, was die realen Gewinne der Unternehmen auffressen würde. Einzig der Sektor der Minenbetreiber (Gold & Silber) leuchtete grün in einem Meer aus roten Zahlen.

Der Dollar verliert seinen Status

Noch dramatischer spielt sich das Geschehen am Devisenmarkt ab. Der US-Dollar-Index (DXY), der die Stärke des Greenback gegenüber einem Korb von Währungen misst, stürzte unter die psychologisch wichtige Marke von 98 Punkten.

  • EUR/USD: Der Euro sprang auf 1,15 USD, da europäische Investoren ihr Kapital hektisch aus dem Dollarraum abziehen.
  • USD/JPY: Der japanische Yen wertete massiv auf, da er traditionell als Fluchtwährung in Krisenzeiten gilt.
  • USD/CHF: Auch der Schweizer Franken erreichte ein neues Mehrjahreshoch gegenüber dem Dollar.

Die Botschaft ist klar: Wenn die Fed ihre Unabhängigkeit verliert, wird der Dollar zur Risikowährung.

Das Ende der „Fed Independence“?

Für Finanzhistoriker ist dies ein Dammbruch. Die Unabhängigkeit der Zentralbank ist heilig. Wenn Politiker die Kontrolle über die Geldpresse übernehmen, folgt historisch gesehen fast immer eine galoppierende Inflation – man denke an die Türkei in den frühen 2020ern oder Argentinien.

Der Markt preist nun ein neues Risiko ein: Fiskalische Dominanz. Wenn Powell fällt und durch einen loyalen Gefolgsmann ersetzt wird, könnte die Geldpolitik nicht mehr an Inflationsdaten, sondern an den Wünschen des Oval Office ausgerichtet werden. Das bedeutet im Klartext: Niedrige Zinsen um jeden Preis und eine Flutung der Märkte mit frischen Dollars.

Warum Silber um 5 Dollar sprang

In diesem Umfeld ist Silber der große Gewinner. Der Preissprung von über 5 US-Dollar an nur einem Handelstag ist eine direkte Flucht aus dem Papiergeldsystem. Silber ist nicht nur ein Industriemetall, sondern monetäres Edelmetall.

In einer Welt, in der die Zentralbank politisiert wird, verliert Papiergeld seine Funktion als Wertspeicher. Silber hingegen hat kein Gegenparteirisiko. Es kann nicht durch ein Dekret entwertet oder durch eine politische Anklage „gefeuert“ werden.

Fazit: Sichern Sie sich ab, bevor die Schleusen öffnen

Der Angriff auf Jerome Powell ist mehr als eine Personaldebatte; es ist ein Angriff auf die Stabilität unseres Geldsystems. Wenn die Wall Street Powell mehr vertraut als der Politik, und Powell nun demontiert werden soll, stehen uns turbulente Zeiten bevor.

Analysten warnen bereits, dass dies der Beginn einer Ära sein könnte, in der Inflation politisch gewollt ist. In einem solchen Umfeld sind Gold und Silber nicht mehr nur eine Option, sondern eine Notwendigkeit.

Warten Sie nicht, bis das Vertrauen in den Dollar vollständig erodiert ist. Nutzen Sie die Spargold App, um physisches Silber und Gold zu erwerben. In Zeiten, in denen Institutionen wanken, bleibt Edelmetall der einzige Fels in der Brandung.

Bleiben Sie wachsam

Ihr Nils Gregersen

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