Der Januar 2026 beginnt für viele Anleger mit einem unsanften Erwachen. Wer in den letzten Tagen auf sein Verrechnungskonto geschaut hat, dürfte sich gewundert haben: Unerwartete Abbuchungen haben so manches Konto ins Minus gedrückt. Der Grund ist kein Betrug und kein Fehler der Bank, sondern der deutsche Fiskus. Das Stichwort lautet: Vorabpauschale.
Während die Finanzmedien von einer „bösen Steuerüberraschung“ sprechen, zeigt sich einmal mehr die Kehrseite von Papierwerten. In diesem Artikel beleuchten wir, warum der Staat gerade jetzt zugreift und warum physische Werte in diesem Umfeld den entscheidenden Vorteil bieten.
Das Prinzip der Vorabpauschale ist für viele ETF-Sparer schwer verdaulich. Der Staat möchte nicht warten, bis Sie Ihre ETF-Anteile verkaufen, um Steuern zu kassieren. Stattdessen werden fiktive Gewinne, die Sie im Jahr 2025 theoretisch erzielt haben, bereits jetzt besteuert.
Besonders bitter im Jahr 2026: Der für die Berechnung maßgebliche Basiszins ist weiterhin hoch. Das führt zu einer absurden Situation:
„Es fühlt sich an wie eine Bestrafung fürs Sparen. Man muss Geld nachschießen, nur um seine Investition halten zu dürfen.“ – Ein verärgerter ETF-Anleger auf X (ehemals Twitter).
Das eigentliche Risiko liegt in der Automatisierung. Viele Depots sind nicht mit ausreichend Barreserven gedeckt, da Anleger oft „voll investiert“ sein wollen. Wenn die Depotbank die Steuer abführt, rutscht das Verrechnungskonto in den Dispo. Bei den aktuellen Überziehungszinsen ist das eine teure Angelegenheit, die den Zinseszinseffekt des ETF-Sparens massiv schmälert.
Zudem ist das Geld weg. Sollten die Kurse im Laufe des Jahres 2026 fallen, haben Sie Steuern auf Gewinne gezahlt, die am Ende vielleicht gar nicht mehr existieren. Zwar wird dies bei einem späteren Verkauf verrechnet, doch bis dahin haben Sie dem Staat ein zinsloses Darlehen gewährt.
Während ETF-Anleger sich mit Steuerformeln und Liquiditätsengpässen herumschlagen, blicken Edelmetall-Investoren entspannt auf den Jahresstart. Der Vergleich könnte extremer nicht sein.
Wer physisches Gold oder Silber kauft, genießt in Deutschland nach einer Haltedauer von einem Jahr absolute Steuerfreiheit auf Kursgewinne. Es gibt keine Vorabpauschale, keine Abgeltungsteuer und keinen Solidaritätszuschlag beim Verkauf nach der Spekulationsfrist.
Nicht nur steuerlich, auch in der Wertentwicklung haben Edelmetalle die Nase vorn. Wir erinnern uns: Gold hat die Marke von 4.300 US-Dollar bereits hinter sich gelassen. Auch Silber hat sich mit einer Marktkapitalisierung von über 4 Billionen Dollar als eines der wertvollsten Assets der Welt etabliert.
Vergleichen wir die Situation im Januar 2026:
| Kriterium | ETF (Thesaurierend) | Physisches Gold/Silber |
|---|---|---|
| Laufende Besteuerung | Ja (Vorabpauschale), belastet Liquidität. | Nein. 0 € Steuer während der Haltedauer. |
| Verkauf nach >1 Jahr | 25 % Abgeltungsteuer + Soli. | 100 % Steuerfrei. |
| Gegenparteirisiko | Hoch (Emittentenrisiko, Sondervermögen). | Keines (Physischer Besitz). |
Die aktuelle „Steuerüberraschung“ bei ETFs ist ein Weckruf. Papierwerte sind bequem, aber sie machen Sie gläsern und abhängig von willkürlichen Steuergesetzen. Die Vorabpauschale ist der Preis, den Sie für die Bequemlichkeit des Finanzsystems zahlen.
Es gibt einen besseren Weg. Nutzen Sie die aktuellen Gewinne – oder Verluste – um Ihr Portfolio neu auszurichten. Mit der Spargold App investieren Sie in echte Werte, die dem Zugriff des Finanzamtes durch legale Steuerfreiheit (nach einem Jahr Haltedauer) entzogen sind.
Goldman Sachs prognostiziert für dieses Jahr einen Goldpreis von 4.900 Dollar. Wollen Sie davon 25 % plus Vorabpauschale abgeben, oder wollen Sie den vollen Gewinn behalten?
Handeln Sie klug und schützen Sie Ihre Rendite.
Ihr Nils Gregersen
